Bundesjugendspiele

 

Um 08:20Uhr wurde das „Olympische Feuer“ der diesjährigen Bundesjugendspiele entzündet und die Spiele konnten beginnen! Mit dem Feuer entflammte gleichzeitig auch der sportliche Ehrgeiz der Schülerinnen und Schüler des VGK sowie der Sekundarschule, sodass beim ersten Wettkampf „Pendelstaffel“ die Läuferinnen und Läufer nur so über die Bananenkisten flogen. Bei den anschließenden Stationen zeigten die Klassen ihr Können im „Hochsprung“, „Medizinballstoß“ und „Flatterballweitwurf“, wobei den Höhen und Weiten keine Grenzen gesetzt waren. Beim abschließenden „Balltransport“ gaben die Schülerinnen und Schüler unter frenetischem Anfeuern ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler nochmal alles, bevor das „Olympische Feuer“ erlosch und ein sehr sportlicher und gelungener Vormittag zu Ende ging. (Anne Tittel)

Wettkampf ohne Ausgrenzung

 
Erneute Kooperation der Schulen 
 
Die Debatte über die Ausrichtung von Bundesjugendspielen ist älter als die Schüler, die sie betrifft. Am Mittwoch umschifften die Organisatoren vom vom Vestischen Gymnasium und der Sekundarschule die Problematik allerdings bei den ersten gemeinsamen „Neuen Bundesjugendspielen“ geschickt.
 
Da Kritiker argumentieren, dass bei einem solchen Wettkampf die körperlich Schwachen demotiviert oder sogar ausgeschlossen werden, wurde der Fokus vom Individuum auf die Gruppe verschoben. 
 
Soziales Gefüge stärken
     
Dominik Nowak, Sportlehrer an der Sekundarschule, erklärt die Umstellung: „Natürlich muss beim Sport die Leistung des Einzelnen weiter gewürdigt werden, aber der Sport hat auch eine zweite Funktion: Ein soziales Gefüge zu stärken.“ Deshalb sei man nun zu Klassenwettkämpfen übergegangen. In ihrer ganz eigenen Variation vom modernen Fünfkampf mussten je zwölf Schüler aus den jeweiligen fünften Klassen gegeneinander antreten. Nowak betont: „Jeder Schüler muss aber wenigstens an einem Wettbewerb teilnehmen. So kann jeder seine Stärken einbringen.“ Drei Stunden wurde in der Sporthalle an der Loewenfeldstraße gesportelt. Die Schüler, die gerade nicht an der Reihe Waren, feuerten ihre Klassenkameraden mit lautstarken Rufen von außen an.
     
 
Als der Schulleiter des Vestischen Gymnasiums, Matthias Plaputta, die Siegerklasse 5c seiner Schule verlas, kannte der Jubel bei der ganzen Klasse keine Grenzen. 
 
js in Dorstern Zeitung 

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