France-Mobil

 

France Mobil am VGK

 

Am 28.09.2017 besuchte das France-Mobil das VGK zwischen 09 Uhr 30 und 13 Uhr 15. Julian Lesieur, ein junger muttersprachlicher Franzose des Institut français, konnte dabei die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 8 spielerisch für die französische Sprache und Kultur begeistern und ihnen Frankreich näher bringen. Zudem konnten viele Schülerinnen und Schüler schnell feststellen, was sie bereits alles gelernt haben und anwenden können, und das bereits im zweiten oder dritten Lernjahr.

 

 

Das sagen unsere Schülerinnen und Schüler zum Besuch des France-Mobil:

 

„Es war schön, jemanden zu hören, der Französisch als Muttersprache spricht.“

 

„Mir hat es gut gefallen, denn der Mann hat gute Stimmung mitgebracht. Ich könnte es für die anderen Klassen weiterempfehlen.“

 

„Ich fand das Francemobil sehr schön, weil man sich vorstellen konnte, wie das Leben in Frankreich so ist.“

 

„Ich fand das Francemobil sehr gelungen, da wir durch das Quiz viel über Frankreich gelernt haben.“

 

„Es war mega cool und es war humorvoll.“

 

„Es war sehr lustig und hat Spaß gemacht, weil wir viele Spiele gespielt haben. Außerdem haben wir nur Französisch gesprochen und durften am Ende auch nach seinem Leben, Paris und Frankreich fragen.“

 

Aus der Dorstener Zeitung vom 29.09.2017:

 

Frankreich in der Schule

KIRCHHELLEN. Das France-Mobil war zu Gast am Vestischen Gymnasium. Ein waschechter Franzose erweiterte spielerisch die Sprachkenntnisse der Schüler.

 

Die Siebtklässler (v.l.) Mika, Finn, Amelie, Vanessa und Merle sowie weitere Klassenkameraden hatten gestern eine interessante Französisch-Stunde mit Julian Lesieur (3.v.l.) vom France-Mobil. FOTO RN-FOTO SCHNEIDER


Die Schüler murmeln, sitzen in zwei separaten Stuhlkreisen und überlegen, in wie vielen Ländern die Menschen Französisch sprechen. Aufgeregt zählen sie die Länder auf, die ihnen einfallen. „Cinq“, also „Fünf“, meint die eine Gruppe. „Neuf“ („Neun“) ruft die andere Gruppe. Tatsächlich sind es 37 Länder weltweit, sagt Julian Lesieur. Die Schüler machen große Augen. Damit hätten sie wohl nicht gerechnet.

Julian Lesieur ist Franzose und mit dem France-Mobil für ein Jahr in NRW unterwegs. Der 27-Jährige hat Kulturmanagement studiert, spricht Englisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch. Julian Lesieur ist mit einer weiteren Kollegin für die Schulen in NRW zuständig. „Die Anfrage ist ziemlich groß“, sagt er und lacht. Um, wie Julian Lesieur, mit dem France-Mobil unterwegs sein zu können, müssen die sogenannten Lektoren das deutsche B2-Niveau vorweisen können. „Außerdem muss man seit drei Jahren den Führerschein haben, weil wir viel Auto fahren“, erklärt Julian Lesieur.

Bei den Schülern kommt der lockere Unterricht gut an. „Weil ich richtig zuhören muss, um zu verstehen, was ich machen soll. Das ist lehrreich und interessant gestaltet“, sagt der zwölfjährige Mika. Der Siebtklässler hat vor einem Jahr das Wahlpflichtfach Französisch gewählt.

Ein wenig Hilfe bekommen die Schüler von Französisch-Lehrerin Ines Martens, wenn es hakt. „Es ist etwas ganz anderes, wenn ein Muttersprachler unterrichtet. Den Akzent kann man einfach nicht erlernen“, sagt die Lehrerin, die von der sechsten Klasse bis zur Oberstufe Französisch lehrt. Neben den zwei siebten Klassen lernen auch zwei Achter-Klassen das France-Mobil kennen. Jede Klasse bekommt 45 Minuten mit dem Muttersprachler.

Nächster Besuch 2018

Schulleiter Matthias Plaputta: „Das Mobil war jetzt schon zwei- oder dreimal da.“

Im nächsten Jahr soll das France-Mobil wieder zum Vestischen Gymnasium kommen und neuen Schülern die französische Sprache und Kultur ein wenig näher bringen. „Es spricht nichts dagegen“, sagt Lehrerin Ines Martens.

Die Schüler können im Jahr 2018 auch in den Genuss eines Schüleraustausches kommen. „Für ein bis drei Monate sind die Schüler dann in Frankreich“, erläutert Ines Martens. Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) organisiert das sogenannte Voltaire-Programm.

Das France-Mobil wird von der Robert Bosch Stiftung finanziert. Für Schulen fallen also keine Kosten an.

Seit 2002 fahren die France-Mobile durch Deutschland. Seitdem hat es über 4000 Schulen und über 350  000 Schüler besucht.

Das France-Mobil ist das französische Pendant zum Deutsch-Mobil, das im Jahr 2001 startete.

Mehr Infos zum Angebot auf www.francemobil.fr

Das France-Mobil                                                                                                                         Frederike Schneider, DZ 29.09.2017

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