Freiarbeit

 

Schuleinstieg im eigenen Tempo

Das Konzept der Freiarbeit ermöglicht einen ganz angenehmen Wechsel von der Grundschule zur weiterführenden Schule

 

Seit gut zwölf Jahren lebt das Kirchhellener Gymnasium die Freiarbeit im Schulalltag.

„Schüler, die gerade erst den Übergang von der vierten in die fünfte Klasse hinter sich gebracht haben, bekommen so einen sanften Einstieg in die weiterführende Schule“, sagt Schulleiter Dirk Willebrand.

Mittlerweile ist die Freiarbeit fest in den Stundenplan der Erprobungsstufe – die Jahrgangsstufen 5 und 6 – etabliert. „Das Konzept funktioniert gut und wir sind hier auch gut aufgestellt“, berichtet der Schulleiter weiter. Die Lehrer wissen um die große Veränderung, der sich die ehemaligen Grundschüler in der fünften Klasse ausgesetzt sehen. Guido von Saint-George, der stellvertretende Schulleiter des VGK, hat beobachtet, wie unterschiedlich Schüler mit diesem Wechsel umgehen. „Die Kinder erleben einen großen Sprung von einem kleinen Grundschulsystem mit wenigen Fächern, einer kleineren Schule und wenigen Lehrern. Dann kommen sie nach der vierten Klasse auf die weiterführende Schule und plötzlich sind da ganz unterschiedliche Fächer, die Lehrer wechseln häufiger und der ganze Schultag ist auch auf einen Schlag länger.“ Daher sei das Konzept Freiarbeit auch genau das Richtige, um die Schüler behutsam an die Veränderung heranzuführen.

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Der Artikel wurde im Magazin LebensArt veröffentlicht und ist auch hier digital auf der Seite der LebensArt zu finden.

Auch die Ruhr Nachrichten berichten.

 

 

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