Ich-kann-was-Abend 2018

 

Gymnasiasten begeistern beim „Ich kann was Abend“


KIRCHHELLEN Am Dienstag bewiesen die Fünft- und Sechstklässler des Vestischen Gymnasiums, dass sie mehr als nur Mathe und Englisch können. Mit verschiedenen Talenten begeisterten sie die Zuschauer. Das Beste: Damit helfen sie benachteiligten Kindern.



Dass die Kinder des Vestischen Gymnasiums ganz schön talentiert sind, zeigten sie am Dienstagabend beim „Ich kann was Abend“ im Brauhaus. „Wir veranstalten diesen Abend jedes Jahr für unsere Fünft- und Sechstklässler, weil unsere Kinder mehr als nur Mathe und Englisch können. So lernt man sie von ganz anderen Seiten kennen“, sagt Maria Menze, die den „Ich kann was Abend“ vor 17 Jahren ins Leben gerufen hat. „Sie bringen ihre ganzen Talente, die sie in ihrer Freizeit erlernen, mit in die Schule. Manche
spielen Instrumente, andere tanzen, singen oder turnen in ihrer Freizeit. 

Das machen sie schon so gut, dass wir dann im Unterricht nur noch den Feinschliff übernehmen müssen“, sagte Christian  Hillbrandt, Biolehrer auf dem VGK.

18 Acts bilden buntes Programm

Insgesamt waren 18 Acts zustande gekommen und die ganze Jahrgangsstufe fünf und sechs war beteiligt. Das Team aus Lehrern und Schülern hatte ein buntes Programm mit Tanz, Musik und lustigen Sketchen zusammengestellt. Jedes Kind konnte sich in dem Programm frei entfalten und das zeigen, was es gut kann. 

Den Anfang machte die zwölfjährige Charlotte, die das Lied „OK“ von James Blunt zum Besten gab. „Das Lied konnte ich schon ganz lange auswendig, aber die Melodie hab ich heute Morgen zum ersten Mal geübt“, sagt die Sechstklässlerin. Bei ihrem Auftritt unterstützte sie das Publikum tatkräftig durch ein rhythmisches Klatschen, was am Ende in ein begeistertes Applaudieren überging.

Aber das war nur der Anfang: Die kleinen Moderatoren führten noch durch 17 andere Auftritte, die mindestens genauso laut bejubelt wurden. „Der Abend wird jedes Jahr sehr gut angenommen. Auch ältere Schüler, die vor ein paar Jahren selber auf der Bühne standen, kommen immer wieder“, freute sich Christian Hillebrandt. Und das war nicht übertrieben: Der Saal war ganz  gefüllt. Einige, die keinen Platz fanden, mussten sogar stehen.



Mit dem Geld, das bei dem Abend gesammelt wurde, unterstützen die Kinder das Friedensdorf in Oberhausen. „Uns geht es so gut. Das sieht man daran, wie gefördert unsere Kinder sind, da geben wir das Geld gerne weiter“, sagt Maria Menze.

Text:  vom 31.01.2018

Bilder: Maria Menze

 

Schüler beweisen: „Ich kann was“

KIRCHHELLEN.   Sie singen, spielen Musik, tanzen, moderieren: 160 Nachwuchskünstler des Vestischen Gymnasiums begeistern im großen Brauhaus-Saal ihr Publikum

Rund 160 Jungen und Mädchen der fünften und sechsten Klassen des Vestischen Gymnasiums haben die Chance genutzt, sich und ihr Können zu präsentieren. „Ich-kann-was-Abend“ heißt die vor rund 16 Jahren von Maria Menze begründete Tradition. Musik, instrumental und mit Gesang, Tanz und ein Sketch: Die Zuschauer erlebten im Brauhaus am Ring ein abwechslungsreiches Programm.

Nach der kurzen Begrüßung durch die organisierenden Lehrer Christian Hillbrandt und Andreas Rode übernahmen Julius, Felix, Karla und Katharina die Bühne, alle aus der Klasse 6c. Während die Mädchen die erste Halbzeit übernahmen, moderierten die Jungs den Teil nach der Pause.

Proben laufen seit Herbst

Bereits im Herbst haben die Proben begonnen, zumeist außerhalb des Unterrichts, so Hillbrandt. „Der Star sind die Kinder“, stellte er fest und betonte, ohne sie und die Musiklehrer Maria Grammann und Lars Kapp wäre der Abend so nicht möglich. Auch die vielen weiteren Helfer lobte der Mitorganisator. So kümmere sich ein ehemaliger Schüler um die Beleuchtung. l. Auch der Förderverein engagiere sich, ergänzte der Lehrer.

Sein Talent zeigen und Anerkennung vor einem Publikum finden, darum ging es wieder beim „Ich-kann-was-Abend“. Und das Zuhörer und Zuschauer-Interesse war wieder so groß, dass die Brauhaus-Mitarbeiter bis kurz vor Programmstart noch zusätzliche Stühle aufbauen mussten. Er habe ein „sehr gut beackertes Feld übernommen“, antwortete Hillbrandt auf die Frage nach dem organisatorischen Aufwand. Die Zusammenarbeit im Team funktioniere gut.

„Wer kann was?“: Mit diesem Aufruf habe es damals angefangen, erinnerte sich Maria Menze. Jonglage, Tanz, Musik, sie habe die Inhalte bewusst offen gelassen. Eine Hundedressur und ein Standardtanz seien ihr als Überraschungen im Gedächtnis geblieben.

Beste Unterhaltung

Beides gab‘s diesmal nicht, aber dennoch beste Unterhaltung. Mit Solo-Gesang von Charlotte Vögeling und einem Klaviersolo von Jannis Mertens ging es los. Der folgende Tanz einer Mädchengruppe aus den Klassen 5a, 5c und 6c war von den hinteren Reihen leider nur schlecht zu verfolgen, da die Kinder vor der Bühne auftraten. Auf dieser war wegen der vielen Instrumente kein Platz mehr. Ob Cover-Versionen aktueller Hits oder Klassisches von Antonin Dvorak, von Leandro Fynn Bongers gespielt, sowie ein Harfenduett: Der bunte Mix des rund zweistündigen Programms machte Akteuren wie Publikum gleichermaßen Spaß.

Viel Beifall gab‘s für alle Leistungen. „Das Publikum ist sehr gnädig“, schilderte Menze ihre Erfahrung. Nur: Solche Milde hatten die Schüler nicht nötig. Den „Ich-kann-was-Abend“ haben sie eindrucksvoll zu nutzen gewusst.

aus:  vom 1.2.2018

 

Weitere Bilder gibt es hier.

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