Klimahaus Bremerhaven

 

Das Klimahaus in Bremerhaven - die EP kommt zu Besuch

 

In der letzten Woche machten sich die beiden Geographiekurse der EP zusammen mit Frau Vogler und Herrn Ludwig auf den Weg nach Bremerhaven, um das Klimahaus zu besuchen.

 

 

Am Tag der Exkursion, Mittwoch den 07.02.2018, trafen wir uns um 6.50 Uhr (morgens wohlgemerkt) am kleinen Schulhof. Bis auf vereinzelte Ausfälle aufgrund von Krankheiten waren viele müde Gesichter, zumindest physisch, anwesend.

Um sieben Uhr ging es dann los Richtung Norden - auf nach Bremerhaven!

Die Busfahrt verlief entspannt und viele versuchten noch kurz ein paar Minuten Schlaf nachzuholen. Die knapp vierstündige Busfahrt wurde dann auch teilweise mit lauter Musik begleitet, je mehr der Morgen fortschritt.

Wie angekündigt wurden zwei kurze Vorträge gehalten, aus jedem Kurs eine Gruppe.

Aus dem Kurs von Herrn Ludwig meldeten sich die Musterschüler Ferdi und Paul freiwillig (nach eigener Aussage!). Die beiden erzählten uns mit Begleitung einiger Lacher und Kommentare unsererseits etwas über die Klimazonen der Erde - dies hatten beide Kurse bereits intensiv im Unterricht behandelt.

Nach einer halbstündigen Pause konnte dann auch aus dem Kurs von Frau Vogler die Gruppe mit Alex, Jan und Hawle ihr Können über ihre Kenntnisse der Stadt Bremerhaven beweisen. Sie erzählten uns abwechselnd etwas über die Stadt und ihre Stadtteile, die Geschichte, wichtige Besichtichtigungspunkte und Gewässer, die Bremerhaven zu bieten hat. Stefan, unser Busfahrer, stellte uns dafür sein Mikrofon zu Verfügung und hielt alles, besonders uns, ganz tapfer aus.

Um 11 sind wir dann in Bremerhaven angekommen und machten das, was man nach einer langen Busfahrt am liebsten tut: Gruppenfotos!

 

 

Im Klimahaus selber wurden wir von einem Angestellten empfangen, der uns die Einführung mithilfe eines Videos zeigte. In diesem Video („Let's Travel“) zeigte uns der Wanderer Axel, was uns in im Klimahaus erwarteten würde. Wir alle würden uns auf die Reise entlang des 8. Längengerades über fünf Kontinente machen und dabei Menschen und ihre Geschichten kennenlernen und dabei schwitzen und frieren was das Zeug hält.

Der Rundgang “die Reise“ ist das eigentliche Museum - wer nicht genug bekommen kann, bekommt die Möglichkeit andere Bereiche wie Ozeane im Wandel, Perspektiven, das World Future Lab, das Offshore Center oder Wettershows zu entdecken.

Das Klimahaus ist ein außerschulischer, interaktiver Lernort und definitiv kein normales Museum!

Die Interaktionen mit der Umgebung stehen hier an erster Stelle: mithilfe von Videos, um die Kulturen besser kennenzulernen…oder durch das „Fühlen“ des Klimas (puuh, war ganz schön feucht in den Tropen…drückend heiß in der Wüste…und eisig in der polaren Zone) so dass man die verschiedenen Klimazonen nicht nur sehen, sondern mit allen Sinnen erfassen konnte.

Anhand einer Rallye hatten wir die Aufgabe, Fragen zu beantworten und das zu sehende „mitzunehmen“ und zu verarbeiten.

In Kleingruppen haben wir uns auf die Reise gemacht und acht verschiedene Stationen durchlaufen (Schweiz, Sardinien, Niger, Kamerun, Antarktis, Samoa, Alaska und Deutschland), die ich euch hier kurz vorstelle (hier erwarten euch auch noch mehr Fotos!):

 

Als wir das Ende unserer Reise erreichten, erwartete uns eine große Tafel voller Bilder, die alle eines der zuvor gesehenen Phänomene zeigten. Dabei begleiteten uns die Erfahrungen der Bremerhavener Bürger.

Ein paar Gruppen besuchten auch das „World Future Lab“, wo man alleine oder zu zweit, verschiedene Stationen meistern musste. Aber Achtung: alles hat eine Konsequenz für die Erde.

 

Apropos Bremerhaven: Am Ende hatten wir noch Zeit uns die nähere Umgebung anzusehen, etwas zu essen oder an der Weser spazieren zu gehen.

Nach guten zwei Stunden war es dann Zeit die Erkundungstour in Kleingruppen zu beenden, damit wir alle vollständig um ca 16.40 Uhr am Treffpunkt sein konnten.

Während der Rückfahrt wurden die Ergebnisse präsentiert. Mithilfe einiger Ergänzungen seitens der Lehrer waren dann hinterher alle zufrieden und es wurde untereinander Eindrücke und Meinungsbilder ausgetauscht. Um ein abgerundetes Ergebnis zu bekommen und wie man in  der Zukunft den Tag für die zukünftige zehnte Klasse gestalten kann, wurde jeder nochmals einzeln von den Lehrern befragt.

 

Um 20:30 Uhr rollte der Bus Richtung Schule und somit endete dann der lange, aber auch sehr informative Tag. Auch wenn noch am nächsten Tag etwas müde Gesichter zu sehen waren - die Exkursion war anders als gedacht und spannend allemal!

 

 

von Franka Becker

 

 

 

 

Eine Reise auf 8° östlicher Länge

 

1. Die Schweiz  - Gemäßigte Zone

In den Hochdrucksklimata der Schweiz konnten wir viel über die Natur und die Ursachen und Auswirkungen des Abschmelzens der Gletscher auf die gesamte Welt erfahren. Ausserdem konnten wir auch Kühe melken, wo auch die Lehrer auf ihre Kosten kamen, da man einfach alles ausprobieren musste!

 

2. Sardinien - Gemäßigte Zone

Hier erwartete uns eine ungewöhnliche Perspektive- die eines Insekts! Durch die hohen Gräser und die vielen Tiere hatte man das Gefühl, selbst ein kleines Tier zu sein. In Sardinien wurde Wert auf das Wettergeschehen in Europa gelegt wo man selber an einer Wetterstation Hand anlegen konnte.

 

3. Niger – Trockenes Wüstenklima

Mehr als nur “warm“ - Dürre, Weite, Trockenheit und Sand soweit das Auge reicht. Hier erfährt man etwas über den Wandel von Niger, erzählt von einer Frau. Einst ein Land voller grün und heute eine Wüste. Hier konnte man alles detailgetreu nachempfinden: die Hitze, die Trockenheit und sogar der Sand in den Schuhen.

Sogar das Hinlegen und Lauschen der Geschichten der Tuoreg, Bewohner von Niger, war möglich.

 

4. Kamerun  - Tropische Zone

Der Regenwald war ein großes Thema im Unterricht. Der Regenwald wurde als Landschaftszone intensiv behandelt und jetzt hatten wir die Gelegenheit, nach so vielen Erzählungen, alles ganz nah und begreiflich zu erleben. Der Regenwald bei Nacht, Feuchtigkeit und das Gefühl des Regenwaldes gab es hier zu bestaunen. Durch ein Dorf gelangte man in eine Flusslandschaft mit echten Tieren und einer Hängebrücke die man überwinden konnte.

 

5. Antarktis – Polare Zone

In der Antarktis erwarteten uns Eis, Schnee und viele Einblicke in das Leben der Forscher, die sich bei anhaltenden Minusgraden dort aufhielten. Ohne ihre Survivalkits wären die Forscher definiert verloren gewesen.

 

6. Samoa – Tropische Zone

Von der Kälte ins Paradies: das feuchtwarme Klima in Samoa.

Auch dort gab es viel zu sehen: Häuser der Bewohner, eine Kirche und sogar ein begehbares altes Wrack. Von dort aus gelangte man in eine riesige Unterwasserlandschaft mit unzähligen Fisch- und Korallenarten und Becken die doppelt so groß waren wie man selbst. Nemo haben wir nicht gefunden, aber dafür Dori.

 

7. Alaska – Subpolare Zone

Dieser kleine Ort hatte viel zu bieten: ein Raum mit Sternenhimmel, einen Durchgang der an einen Wal erinnert und Lichter die polares Licht darstellen.

Die Einwohner leben eben von Robben und Walfang, da war es  ein seltsames Gefühl buchstäblich durch einen Wal zu laufen.

 

8. Deutschland – Gemäßigte Zone

Wieder zurück in Deutschland, näher gesagt in Hallig Langeness heißt es Land unter.

Auch wenn die Nordsee besonders als Reiseziel sehr beliebt ist, sehen wir den Norden dann eben doch von einer anderen Seite. Gezeiten erleben wir auf einer kleinen Insel und um uns herum sind viele Themenräume, die wir besuchen können.

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