SZ-online: Berufsnavigator 2014

 

Berufsnavigator 2014 – Stärken zählen

 

Der Beruf: eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben, denn der Beruf hat große Auswirkungen auf diverse Bereiche wie beispielsweise das eigene Wohlbefinden oder den sozialen Status. Um so empfehlenswerter ist es, sich frühzeitig über dieses Thema Gedanken zu machen, denn „die Tatsache, dass es in Deutschland mittlerweile rund 350 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe und über 10.000 Studien- und Fortbildungsmöglichkeiten gibt, macht den Jugendlichen die Entscheidung schwer'', so eine Angestellte der Agentur für Arbeit, welche die Schüler und Schülerinnen der EP über das Prinzip des Berufsnavigators informierte, der an unserer Schule am 04.02.2014 stattfand. Dessen Ziel ist es, mit Hilfe eines Stärkenprofils ein mögliches Berufsbild für den jeweiligen Schüler zu erstellen, damit dieser zielorientiert seinen Weg in die Ausbildung bzw. das Studium angehen kann.
 
Nach einer kurzen Einweisung in der Aula fanden wir uns in Vierergruppen zusammen, um über einen Computer mit Abstimmungsgeräten mit dem sogenannten Peer-Rating zu beginnen. Dabei schätzen sich Personen, die sich gut kennen, gegenseitig im Bereich der persönlichen Kompetenzen ein, indem sie anonym Schulnoten in 50 verschiedenen Persönlichkeitsmerkmalen verteilen. Im Anschluss wird aus den besonders ausgeprägten Merkmalen ein Stärkenprofil erstellt, welches im folgenden Gruppengespräch gemeinsam mit einem Berater ausgewertet wird.
Anhand des Stärkenprofils und weiterer Angaben wie Noten oder persönliche Wünsche, werden zehn Berufe ermittelt, die in die Kategorien „Top Ergebnisse'' und „Alternativen'' sortiert werden.
Zum Abschluss bekommt jeder Teilnehmer seine Ergebnisse in einer Mappe ausgehändigt, welche zusätzlich ein Zertifikat und ausführliche Informationen zu den ermittelten Berufen beinhaltet.
 
Von meinem Standpunkt aus würde ich den Berufsnavigator, besonders für noch Unentschlossene, weiterempfehlen. Es resultieren oftmals unerwartete Ergebnisse daraus und bei der persönlichen Beratung gab man sich große Mühe, ohne zu sehr auf die Zeit zu achten.
 
Ein großes Dankeschön gilt an dieser Stelle der Agentur für Arbeit sowie der Sparkasse, die sich als Sponsoren um die Finanzierung des Berufsnavigators an unserer Schule bemühten.

                                                                   Jana Motz, EP

 
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