SZ-online: Eine Umfrage zum Unterricht am VGK

 Eine Umfrage zum Unterricht am VGK

 

Die Schule ist ein großer Teil des Lebens jeder Person in Deutschland und macht das Leben vieler Menschen aus. Doch wie sieht es am VGK aus? Wie viel lernen Menschen hier und welche Stellung haben sie bezüglich einigen Themen?

In dem folgenden Kommentar im Rahmen des ZEUS-Projektes, einer Unterrichtsreihe im Fach Deutsch, geht es deswegen um die Lage am VGK bezüglich Klausuren, Sprachen, Sprachunterricht und -kompetenz in der 5. - 8. Klasse. Um dazu Stellung zu beziehen, wird eine von uns ausgeführte Umfrage ausgewertet, in der die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Klassen befragt wurden.  Die Umfrage behandelt das Lernen für Arbeiten, beziehungsweise Klausuren, den (Sprach-)Unterricht, das Lernen von Sprachen und die Sprachkompetenz.

Neben den Ergebnissen werden wir auch Zusammenhänge wie Unterschiede zwischen den Geschlechtern oder die Variation bei den Ergebnissen auswerten und die Ergebnisse an sich auswerten.

 

Die Ergebnisse der Umfrage

Insgesamt wurden 41 Schülerinnen und Schüler befragt, davon 23 Jungen und 18 Mädchen. 3 von den 23 Jungen lernen nicht für Arbeiten, jedoch gaben alle Mädchen an, für Arbeiten zu lernen. Von den Jungen lernen fünfzehn  0-5 Stunden,  vier  5-10 Stunden und einer 10-15 Stunden. Bei den Mädchen gibt es ähnliche Ergebnisse. 13 Mädchen lernen 0-5 Stunden, vier 5-10 Stunden und ein Mädchen lernt 10-15 Stunden. Die Vorbereitung auf die Klassenarbeit im Unterricht wurde von Mädchen etwas schlechter bewertet als von den Jungen. Zwei Mädchen gaben an, die Vorbereitung sei gar nicht gut, ein Mädchen sie sei nicht so gut. Acht gaben an, der Unterricht habe sie etwas vorbereitet, während sechs Mädchen angaben, der Unterricht habe sie recht viel vorbereitet, nur ein Mädchen gab an, der Unterricht hätte sie viel vorbereitet. Nur zwei Jungen gaben an, der Unterricht habe sie wenig vorbereitet, sieben Jungen habe der Unterricht etwas vorbereitet. Während neun Jungen angaben, der Unterricht habe recht viel zur Klassenarbeitsvorbereitung beigetragen, gaben zwei an, der Unterricht habe sie viel vorbereitet.

Während sieben Jungen angaben, sie sprächen nur zwei Sprachen, gaben nur fünf Mädchen an, zwei Sprachen zu sprechen. Während zwölf Mädchen angaben, drei Sprachen zu sprechen, gaben zehn Jungen an, drei Sprachen zu sprechen. Es gaben jedoch kein Mädchen und vier Jungen an, vier Sprachen zu sprechen und nur ein Mädchen und zwei Jungen gaben an, fünf oder mehr Sprachen zu sprechen.

Bei den Mädchen gaben alle 18 Mädchen an, sie hätten Englisch primär in der Schule gelernt, jedoch gaben nur 15 der 23 Jungen an, sie hätten Englisch primär in der Schule gelernt. Einer wurde Englisch aufgezogen, der Rest habe es sich selbst beigebracht. Die Bewertung des Sprachunterrichts wurde sehr mittelmäßig bewertet. Drei Mädchen und zwei Jungen gaben an, er sei gar nicht gut. Die gleiche Anzahl von Jungen gab an, er sei nicht so gut, jedoch gab nur ein Mädchen an, er sei nicht so gut. Die meisten gaben an, der Sprachunterricht sei ok. Neun Mädchen und zehn Jungen gehören dazu. Vier Mädchen und fünf Jungen gaben an, der Sprachunterricht sei gut und sowohl zwei Mädchen als auch zwei Jungen gaben an, der Sprachunterricht sei sehr gut.

 

Auswertung und eigene Meinung

Insgesamt sind die Ergebnisse für den Unterricht zufriedenstellend ausgefallen, auch sprechen Schüler genug Sprachen und die meisten lernen.

Doch es fällt auf, dass die Antworten bei den Jungen etwas mehr variieren, so zum Beispiel bei der Frage ob man lernt oder wie man Englisch primär gelernt hat. Auch bei den anderen Befragungen, der Bewertung der Vorbereitung auf den Unterricht oder dem Sprachunterricht sind Mädchen teilweise etwas einstimmiger als Jungen.

Die Bewertungen für das Vorbereiten auf den Unterricht und des Sprachunterrichtes sind mittelmäßig ausgefallen. Das ist zwar nicht schlecht, doch es könnte deutlich besser sein. Dies spiegelt sich auch in der PISA-Studie wider, in der deutsche Schüler besser abschneiden könnten. Doch woran könnte das liegen? Dazu kann es mehrere Gründe geben. Auf der einen Seite könnte das an der Chancenungleichheit, welche laut PISA in Deutschland im Vergleich zum Rest der Welt immer noch recht hoch ist, oder am Unterricht an sich liegen, aber auch an der Form des Sprachunterrichts. So sind laut einigen Lehrern die Themen des Sprachunterrichts aufeinander aufbauend, wenn man einmal nicht mitkommt oder etwas nicht versteht, wird es immer schwieriger. Auch an einigen unumgänglichen Sachen, wie zum Beispiel dem Vokabellernen, welche Schüler als langweilig empfinden könnten, könnte es unter Anderem liegen.

Insgesamt kann man jedoch klar sagen, dass man etwas machen sollte. Deutschlandweit könnte laut OECD, der Organisation, welche die PISA-Studie durchführt, mehr Geld und frühere Bildung, insbesondere in Problemvierteln, helfen. Doch die Umfrage wurde nur am VGK durchgeführt, welches nicht als Brennpunktschule bekannt ist.

 

von Ilias Tsiklios, Leon Horch, Bennett Stolte und Felix Siebeker (8a)

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