SZ-online: Fortschritt und Digitalisierung in ständiger Diskussion

Fortschritt und Digitalisierung in ständiger Diskussion

Wie weit haben wir uns wirklich weiterentwickelt?

Im Deutschunterricht an unserer Schule haben wir uns mit einem Zeitungsprojekt beschäftigt und zum Abschluss des Themas die Möglichkeit bekommen, einen Zeitungsartikel nach unseren eigenen Wünschen zu entwerfen. Das ist der Grund, warum ich eine Kolumne über die Weiterentwicklung geschrieben habe, da ich denke, dass wir uns in einem Zeitalter befinden, in welchem wir uns nicht erlauben sollten, über unsere Entwicklung schlecht zu reden, da diese der Hauptgrund für unseren heutigen Lebensstil ist.

Unser Jahrhundert ist für Fortschritte bekannt, diese werden jedoch andauernd überdacht und auch diskutiert. Wir leben in der Zeit der Technologie, mit der wir Probleme lösen und versuchen uns durchgehend weiterzuentwickeln. Wie weit wir uns verändert haben und wie weit Verbesserungen aufgetreten sind, ist in verschiedenen Bereichen sichtbar.

Vor allem ist eine große Differenz, innerhalb von ein paar Jahrzehnten, in den Kommunikations- und Verständigkeitsmöglichkeiten erkennbar. Sehr große Gebiete sind heutzutage miteinander vernetzt, wodurch einem Kontakt mit z.B. Familienmitgliedern in anderen Städten oder sogar Ländern nichts im Wege steht. Durch diese Begebenheiten können internationale Informationen, ohne große Arbeit, leicht weitergegeben werden. So etwas ist in vielerlei Hinsicht hilfreich, da dadurch z.B. eine höhere Sicherheitsstufe gewährleistet werden kann. Die Digitalisierung ist aber auch eine Ablenkung für viele Personen in unserer Gesellschaft, da sie in vielen Games oder Socialmedia Websites einen Zeitvertreib sehen. Aber nicht nur die jungen Leute beschäftigen sich damit, tatsächlich interessieren sich auch ältere Menschen dafür und wollen mehr darüber lernen.

 

Auswirkungen auf die medizinische Versorgung

Durch den Fortschritt, der durch viele Wissenschaftler entstanden ist, sind andere Behandlungsmöglichkeiten gefunden worden, welche den Menschen das Leben retten könnten.  Zu diesen gehören auch Computertomographien und Doppelballonendoskopien, welche schonender und gesünder als Röntgenaufnahmen sind. Ein gutes Beispiel ist die Tatsache, dass 1901 bei einem Neugeborenen (Mädchen) die Lebenserwartung bei 48 Jahren lag und nun schon im Jahr 2015 die Lebenserwartung bei 83 Jahren liegt. Mit der Zeit gab es immer wieder größere Erfindungen, wie 1987 der erste erfolgreiche Versuch gemacht worden war, mit einem Laser eine Sehschwäche zu beheben.

 

Industrielle Eigenschaften

Wir befinden uns in der Mitte der 4. industriellen Revolution, welche zum Beispiel die Technisierung, der damals noch analog betriebenen Techniken, beinhaltet. In den letzten 200 Jahren gab es vier industrielle Revolutionen, zu denen auch die 1. Revolution gehört, welche im 18 Jahrhundert stattfand und mit der Herstellung von Gütern durch Maschinen zu tun hat. In dieser Zeit begannen Fabriken zu eröffnen, die nicht nur auf reiner Handarbeit aufbauten. In der folgenden Epoche entstanden die ersten Laufbänder, welche vor allem der Autoproduktion viel nutzten. Die 3. Industrialisierungswelle begann 1970 mit den Fortschritten im IT-Bereich, die uns unsere Laptops aus unserem Alltag ermöglichen.

 

Zum Schluss meiner Darstellung der Dinge möchte ich erwähnen, dass in unserer Gesellschaft ein so andauernder Wechsel des Fortschrittes stattfindet, dass sich eine Beschwerde im Allgemeinen nicht lohnen wird, da man nur etwas bewirken kann, wenn man handelt - so entstanden auch erst unsere ganzen Privilegien. Dies macht eine Diskussion einfach nur unnötig. Denn wieso sollte man etwas kritisieren, ohne dass man bei einer völligen Abschaffung seine eigene Lebensweise behindern würde?

Eine Kolumne von Lucia Harms (8a)

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