SZ online: Greta Thunberg - Ein Mädchen verändert die Welt. Oder nicht?

 Ein Kommentar von Anna Dembinski, Joel Emmerich und Jadon Frömming (8 C)

 

20. August 2018: Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg (15) streikt auf den Stufen des Schwedischen Parlaments mit einem selbstgemachten Schild, auf dem steht: SKOLSTREJK FÖR KLIMATET. Von diesem Zeitpunkt an wiederholt sie dies jeden Freitag. Damit beeindruckt sie viele Nachahmer, die sich ihr anschließen. Von dort aus entstehen die ersten Schulstreiks, die später weltweites Aufsehen erlangen. Später schließen sich auch Schüler/-innen in Belgien, Frankreich, Finnland und Dänemark ihrem Protest an. Frühjahr 2019: Aus den damals kleinen Protesten wurde eine Weltweit große Bewegung namens ,,Fridays For Future“ und aus dem damals kleinen Mädchen wurde die Stimme der heutigen Generation in Sachen Umwelt.

Mittlerweile gibt es regelmäßig Proteste in Deutschland, allein hier protestieren Millionen Menschen auf den Straßen in über 500 Orten. Vielen Menschen geht die Idolisierung Gretas längst zu weit, uns eingeschlossen: Durch die Millionen Protestanten wurden die Straßen überfüllt, Einwohner sind genervt und viele Schülerinnen und Schüler fehlen im Unterricht sowie auch deren Lehrerinnen und Lehrer. Dadurch bleibt die ganze Last an uns Schülern hängen, da wir den neuen Schulstoff langsamer angehen müssen und mehr Druck hintenheraus bekommen. Außerdem stehen wir als herzlose Menschen gegenüber der Umwelt dar und werden als Umweltverschmutzer bezeichnet, weil wir nicht zu den Protesten von ,,Fridays For Future“, sondern lieber in die Schule gehen.

Momentan gehen Gerüchte herum, dass Gretas Interesse am Klimawandel längst nicht mehr der Grund für ihr Engagement ist. Die Gerüchte handeln davon, dass sie alles nur tut, um Aufsehen zu erlangen und um noch berühmter zu werden. Inzwischen besitzt sie schon einen Bekanntheitsgrad wie die Getränke-Firma Coca Cola. Im Jahr 2019 wurde Greta Thunberg sogar für einen Nobelpreis nominiert. Wir glauben, dass dies zu weit geht und Greta längst zu viel Aufmerksamkeit bekommt.

,,How dare you“, übersetzt: ,,Wie kannst du es wagen“: Damit beschuldigt Greta Politiker, die an dem UN-Klimagipfel in New York teilnahmen, darunter auch US-Präsident Donald Trump. Zahlreiche verspottende Videos regieren momentan die Social-Media-Plattformen und gehen viral. Uns hat dieser Satz auch erreicht, wir verstehen Greta einerseits, aber andererseits auch nicht. Insgesamt können wir sagen, dass Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg eine engagierte Klimaaktivistin ist, die in einigen vielen Situationen zu weit geht, aber dadurch sehr viel Aufsehen erhält ;-).

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