SZ-online: Ich-kann-was-Abend 2016

Junge Talente des Gymnasiums zeigten ihr Können

KIRCHHELLEN Totenstille. Allein auf der Bühne. Die Menge lauscht gebannt. Tosender Applaus zum Schluss. Solche oder so ähnliche Erfahrungen machten am Donnerstagabend im Brauhaus am Ring circa 160 Fünft- und Sechstklässler des Vestischen Gymnasiums. Sie zeigten: "Ich kann was."

Swantje Tapper und Lena Wacke aus der 5a im Duett Foto: Sebastian Pels

Dort fand zum 14. Mal der „Ich-kann-was-Abend“ statt. Wie in jedem Jahr wurden Tänze, Sketche, Gesang und vieles mehr vorgeführt. Noah Raab und Eveline Plebanek aus der 6a führten durch das Programm.

Irre lange Tradition

„Der ‚Ich-kann-was-Abend‘ ist eigentlich schon eine irre lange Tradition am VGK“, so Christian Hillbrandt, der in diesem Jahr die Veranstaltung zum ersten Mal gemeinsam mit seinem Kollegen Andreas Rode organisiert hat. Maria Menze, die den Talent-Abend 2001 ins Leben gerufen hatte, gab vor einem Jahr die Organisation ab. „Ich wollte, dass mal frischer Wind weht“, begründet sie ihre Entscheidung. „Und ich denke, das ist meinen Kollegen durchaus gelungen.“

Vorbereitet wird der Abend schon seit den Herbstferien. „Beispielsweise wurden im Musikunterricht Popsongs wie ‚Count on me‘ von Bruno Mars einstudiert oder im Freiarbeitskurs Tänze eingeübt“, erklärt Christian Hillbrandt. „Schließlich ist der Abend einer der Höhepunkte im Schulprogramm für die Fünft- und Sechstklässler.“

Soloauftritt gewagt

Neben den Klassenauftritten gab es natürlich auch einige ganz besonders Mutige, die sich einen Soloauftritt trauten. Alexander Kott, elf Jahre, wagte sogar zwei davon. Nicht nur am Klavier begeisterte er mit „Fly“ von Ludovico Einaudi, sondern auch als Gitarrist gewann er mit dem Song „Spanische Romanze“ das Publikum für sich. „Am Anfang hatte ich zwar ein bisschen Lampenfieber, aber als ich angefangen habe, zu spielen, war das ganz schnell vorbei“, erzählt er.

Zum Ende des insgesamt zweieinhalbstündigen Programms wurde an den Ausgängen wie in jedem Jahr noch für einen guten Zweck gesammelt. In diesem Jahr kam ein Erlös von rund 850 Euro zusammen, der an das Friedensdorf in Oberhausen geht.

Selbstvertrauen gewinnen

Dass der Abend ideal ist, um seinen Gemeinschaftssinn zu verbessern oder ein Gefühl für sinnvolle Beschäftigungen zu bekommen, findet auch Zuschauer Christian Mack. „Es ist super, dass den Kindern die Chance gegeben wird, Anerkennung zu gewinnen und das Selbstvertrauen zu steigern.“ 

Sebastian Pels, 9a  in 

 
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