SZ online: Merula Mord - ein Krimi

 

Merula Mordcool

Merula ist ein normales Mädchen. 1,50 groß, wirre, braune schulterlange Haare und braune Augen. Sie hat eine große, schlanke Mutter und einen muskulösen Vater.

Nach der Schule geht sie in die "Modrige Muschel" - ein komisches Restaurant, es gibt nur Suppe. Man sitzt in einem dunklen Raum mit vielen Leuten. Es ist so dunkel, dass man kaum etwas sieht.

Heute ging sie mit einem mulmigen Gefühl in das Restaurant. „Was kann ich für meine Stammkundin tun?", fragte der Kellner freundlich. „Kraftsuppe", kläffte sie lautstark. Eine Minute später stand heiße Suppe vor ihr.

Sie wollte gerade anfangen, als eine fette Hand ihr die Suppe abnahm. Ein wenig gereizt bestellte sich Merula eine neue Suppe. Wieder kam die fette Hand und noch einmal - und wieder kam die Hand und nahm die Suppe. Als die nächste Suppe kam, hielt sie den Teller fest, sodass die fette Hand keine Chance hatte. Jetzt, wo Suppe vor ihr stand, probierte sie eine Löffelspitze und griff reflexartig nach dem Salz. Aber die fette Hand war schneller: Sie nahm das Salz und warf es unter den Tisch. Merula, wutentbrannt, bückte sich unter den Tisch, um das Salz zu holen.

In diesem Moment ging die Tür auf und eine Person mit schweren, schwarzen, blutbespritzten Schuhen mit silbernen Schnallen kam herein. Diese Person verspricht nichts Gutes, dachte Merula und beobachtete, wie die Person ein Messer aus dem Schuh zog. Die Person ging um den Tisch. Sie hörte, wie einer nach dem anderen auf den Boden fiel. Langsam stieg das Blut und bedeckte den Boden. Auf einmal klingelte ein Handy: „Hallo! Ich bin es, Cat!", sagte zu Merulas Überraschung eine Frau. Die Stimme kam ihr irgendwie bekannt vor... „Hier ist der Boss. Sind alle tot?", hörte sie eine Männerstimme fragen. „Gleich...", sagte die Mörderin. Wenig später kam der Mann herein. Dieser setzte sich zu der Frau, sie unterhielten sich angestrengt. Merula ergriff die Flucht, rutschte aus und fiel ins warme Blut. Die Mörder unterbrachen ihr Gespräch: „Wer ist da?". Merula rannte aus dem Restaurant direkt nach Hause. Ängstlich wartete sie auf ihre Eltern, um von dem schrecklichen Ereignis erzählen zu können.
Ein Geräusch an der Tür! Endlich, da waren die Eltern. Langsam ging die Tür auf, ihre Eltern kamen herein und sperrten eine Tasche in den Schrank, der für Merula strengstens verboten war. „Hey…Schatz! Ich und Papa müssen noch mal los." „Was!?" Merula war entsetzt. Ein mulmiges Gefühl überkam sie, ihr Hirn ratterte!
Die Stimme ihrer Mutter...

Merula brach den verbotenen Schrank mit ihrer Haarnadel auf.
Das Erste, was sie sah, waren schwere, schwarze, blutbespritzte Schuhe mit silbernen Schnallen.

© Jelly

  

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