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Nachhaltiges Engagement für Afrika

Bericht von Luana Heckel, Vestisches- Gymnasium- Kirchhellen, Klasse 8c

 

Am 17. Oktober 2018 trat Ira Vogler, Biologie- und Geografie-Lehrerin am Vestischen Gymnasium Kirchhellen, ihre 10-tägige Reise ins westafrikanische Gambia, in die Hauptstadt Banjul an.

Angefangen hat alles mit einer Patenschaft bei der im Jahre 1985 gegründeten Organisation „Kinderdorf Bottrop in Gambia“.

Um das Projekt nicht wie bisher nur privat zu fördern, strebt die 32-Jährige an es auch am VGK zu etablieren, wie es auch schon am Otto-Hahn-Gymnasium in Dinslaken mit einer Projekt AG geschah. Dem Engagement vorausgehend wollte sie sich allerdings erst einen persönlichen Eindruck vor Ort verschaffen.

Die ersten drei Tage in Banjul nutzte sie, um sich als Touristin mit dem Land vertraut zu machen. Danach wechselte sie von  einem relativ gut ausgestatteten Hotel in ein Gasthaus mit sehr einfachen Verhältnissen, auf dem Gelände der Hilfsorganisation “Kinderdorf Bottrop in Gambia“. Als dann an einem Montag die Schule anfing, lernte sie die offenherzigen Menschen und vor allem die Kinder kennen. Neben Besichtigungen des Unterrichts wurde viel gespielt und schöne Momente gesammelt. Weiter wurde ihr die, ebenfalls von dem Bottroper Projekt geförderte, dort errichtete Highschool vorgestellt. Persönlich betroffen von der Armut und umso positiver überrascht von der Herzlichkeit und Zufriedenheit der Menschen in Gambia, trat die Lehrerin am 27. Oktober ihre Rückreise an. Eine zweite Reise, so sagt sie, sei vermutlich schon für die nächsten Herbstferien vorgesehen, um bei dem neuen Projekt „Schulgarten“ aktiv mitwirken zu können.

„Hilfe zur Selbsthilfe“ ist das, was die engagierte Lehrerin unterstützen möchte. Nicht versendete Sachgüter,  sondern vielmehr Bildung zum Aufbau des eigenen Landes ist das, was sie für unabdingbar hält.

                                                                                                  

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