SZ Online: Projekttage 2019 - Berichte

 

Projekttage 2019 - Eindrücke & Erfahrungen

                           

Annika Walsch

 

Wie jedes Jahr haben die Projekttage am Vestischen Gymnasium Kirchhellen in der letzten Woche vor den Sommerferien stattgefunden.

Diesmal hat sich das Projekt „Online-Schülerzeitung“ (Mia, Charlotte, Nele, Ella, Sophie, Alina, Leonie, Ben, Annika, Lisa, Clara und Frau van Essen) zur Aufgabe gemacht, über die einzelnen Projekte zu schreiben.

 

Projektübersicht

(bitte einzelne Projekte anklicken):

Backen und Kochen
Badminton
Basketball
Bau dir dein ferngesteuertes Auto
Brettspiele
Comics zeichnen
Fahrradtouren
Fußball
Geschichte im Film
Grillen
Hockey
Italienisch kochen
Kontroverse Themen - Was ist deine Meinung?
Kurzfilm drehen
Musik gegen Klimawandel
Nähkurs
Poetry Slam
Rudern
Segelfliegen
Selbstverteidigung
Steine bearbeiten
VGK-Update 5.0
Völkerball und Co.
Volleyball

Backen und Kochen 

Badminton 

Basketball 

Bau dir dein ferngesteuertes Auto 


Brettspiele 

In dem Projekt „Brettspiele“, welches von Herrn Textoris und Herrn Rode geleitet wird, befinden sich 25 Schüler und Schülerinnen in verschiedenen Altersklassen.
An den drei Tagen verbringen sie ihre Zeit damit, verschiedene Brett- und Kartenspiele in Kleingruppen zu spielen. Die Schüler und Schülerinnen haben die Spiele selber mitgebracht und konnten somit selber entscheiden, was sie spielen möchten. Rosa und Angelika, zwei Teilnehmerinnen des Projekts, versicherten uns, dass dieses Projekt viel Spaß macht und ihnen gut gefällt, da sie sich ihre Zeit selber einteilen können. "Brettspiele" ist also ein Projekt, bei dem man unabhängig von den Lehrern seine Lieblingsspiele spielen und seine Zeit selber einteilen kann.


Comics zeichnen

Das Projekt "Comics zeichnen" gewann großen Ansturm, sodass sich 40 Mädchen und Jungen sowie fünf Betreuer und die drei Lehrer Herr Lauderbach, Herr Salek und Herr Sala für dieses anmeldeten. Als Begründungen wurden genannt, dass es schon im vorherigen Jahr viel Spaß gemacht hatte und ein großes Interesse weiterhin bestand, dieses auch in diesem Jahr wieder anzubieten.

Der Schwerpunkt in diesem Projekt lag darin, eigene Ideen zu entwickeln und diese anschließend in die Tat umzusetzen. Zusätzlich orientierten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an mitgebrachten Comic-Büchern oder an Bildern aus dem Internet und konnten auch eigene Figuren oder Comics entwickeln. Außerdem war es möglich, in Gruppen-, Partner- oder Einzelarbeit zu arbeiten.
Fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer betonten, dass die Kreativität angeregt wird, sie dieses Projekt auch nächstes Jahr wieder gerne wählen würden und ebenfalls der Aspekt des Gemeinschaftsgefühls und des Spaßes bedeutend seien.

Annika Walsch (Q1) 


Fahrradfahren

Bei den diesjährigen Projekttagen gibt es ein vielfältiges Angebot an sportlichen Aktivitäten. „Fahrradfahren“ ist eines dieser Projekte.
Fünfzehn Schülerinnen und Schüler unterschiedlichen Alters stehen unter der Leitung von Herrn Melzig und einem Schüler aus der Q1. Ziel des Ganzen ist es, die Wahrzeichen von Kirchhellen, Feldhausen und Grafenwald zu erkunden, neue Strecken kennenzulernen, sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen sowie den Zusammenhalt der Gruppe zu stärken. Es ist somit ein Projekt, bei dem nicht ausschließlich der Sport im Vordergrund steht. Laut einer Teilnehmerin ist es sehr lustig, vor allem, da man die Möglichkeit bekommt, viel Zeit mit seinen Freunden zu verbringen.
„Fahrradfahren“ ist somit ein Projekt, das auf den ersten Blick nicht unbedingt jeden anspricht, jedoch viel Abwechslung bietet und Spaß garantiert. 


Fußball

In dem Projekt "Fußball" zeigten die 40 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler großes Engagement. Es fand unter der Leitung von Herrn Hemfort und Frau Hummel statt, welche von den Q1-Schülern Ferdinand, Jan, Paul, Marius, Philip und Jonathan unterstützt wurden.
Die Schüler und Schülerinnen wurden aus Fairness-Gründen in zwei Gruppen unterteilt, in denen sie dem Niveau entsprechende Übungen durchführten. In den 3 Tagen der Projektwoche wurden mit den Schülerninnen und Schülern insbesondere Passübungen durchgeführt, die auch innerhalb des Spiels von Nutzen waren. Da viele der Schülerinnen und Schüler auch im Fußballverein spielen, sind die Ansprüche dementsprechend hoch.
Abschließend ist zu sagen, dass der Mannschaftssport in Situationen, in denen sich Schüler und Schülerinnen verschiedener Altersgruppen begegnen, als Integrationshilfe und somit der Teamfähigkeit dient.    

 

Geschichte im Film

Eigens ausgesuchte Filme wurden bei Herrn Weiß und Herrn Graf auf historische Wahrheiten untersucht. Zunächst sahen die Schülerinnen und Schüler ihren Film, informierten sich anschließend über die historischen Hintergründe und präsentierten ihre Ergebnisse abschließend im kleinen Rahmen.

 

 

 

Hier einige Ergebnisse der Projektkleingruppen:

Die historische Wahrheit in ...
... Asterix bei den olympischen Spielen ... Das siebte Kreuz ... Das Urteil von Nürnberg ... Serie Reign ... Operation Walküre

 

Grillen 

„Ich sehe es als intellektuelle Herausforderung, barbarischen Schülern beizubringen, was Esskultur ist.“

Während der Projekttage hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihren Interessengebieten nachzugehen.
Bei Herrn Heib wurden von morgens bis mittags Würstchen gegrillt, nachdem sie die benötigten Utensilien parat hatten. Später konnten sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer anderer Projekte an dem Grillgut bedienen. Um Kohle für die Stufenkasse der kommenden Q2 anzuschaffen, wird also auch im fleischfreien Zeitalter noch auf konventionelle Methoden zurückgegriffen. Die Buben schienen dabei aber mächtig Spaß zu haben...

Hockey 

Italienisch kochen

Der Fokus beim Projekt „Italienisch kochen“ liegt darauf, die italienischen Traditionen im Bereich Kochen kennenzulernen und anzuwenden.
Das Projekt steht unter der Leitung von vier Schülerinnen der Q1 sowie drei Lehrkörpern (Frau Schinke, Frau Pironello und Frau Wirtz). Diese eingeschlossen, wirken in dem Projekt also 33 Personen mit. Laut Carmen, einer der Betreuerinnen, hat sich die Gruppe vorgenommen, in den kommenden drei Tagen unter anderem verschiedene Vorspeisen (z.B. Bruschetta), Hauptgerichte (z.B. Spaghetti mit Pesto) und Nachtisch (z.B. Tiramisu) zuzubereiten. Eine der Teilnehmerinnen sagt, an dem Projekt schätze sie besonders, dass man neue Gerichte kennenlernt, die man ggf. zuhause nachkochen kann. Außerdem mache es viel Spaß, das Selbstgekochte im Anschluss zu probieren und Verbesserungsvorschläge auszutauschen.
„Italienisch kochen“ ist also ein Projekt, bei dem Gruppenstärke und das Erlernen von neuen Sachverhalten im Bereich Kochen im Vordergrund stehen.

 

Kontroverse Themen - Was ist deine Meinung? 

In dem Projekt mit Frau Tiedt und Frau Katzwinkel trafen Jugendliche verschiedener Altersgruppen und Meinungen aufeinander, um über strittige Angelegenheiten zu diskutieren. Bei der ersten Gesprächsrunde haben sich rasch die Themen Feminismus und Abtreibung herauskristallisiert. Trotz Genderwahn haben sich die Schülerinnen und Schüler geschlechtsspezifisch positioniert. Darauffolgend konnten sie im Computerraum Recherche betreiben, um die eigenen Argumente zu stützen. „Mir wird es schwerfallen, mich in der Diskussion zurückzuhalten“, erklärt Frau Tiedt zunächst. Tolga Bugdaci und Justine Khom fungieren während der Debatte, ob wir in Deutschland genug Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau haben, als Moderatoren bzw. -innen. Sie stellen fest, dass viele noch nicht wissen, wie man auch bei Diskrepanzen respektvoll miteinander umgehen kann und den Gesprächspartner bzw. die Gesprächspartnerin zum Beispiel ausreden lässt.

Kurzfilm drehen 

 
Beim Projekt "Kurzfilm drehen" sind 25 - 30 Schüler. Am ersten Tag sollten die Projektteilnehmer ein Drehbuch schreiben. Die nächsten Tage wird gedreht. Die Leiter des Projektes sind Frau Meier zu Farwig , Frau Tavenrath und Frau Martens und die Betreuer sind Julia und Marie. Eine Schülerin (Lilith ) findet das Projekt sehr gut. Sie haben sich Kurzfilme angeguckt und dann haben sie selber eins geschrieben. Es gibt viele verschiedene Filme, z.B: gruselige oder Liebesfilme. Die Kurzfilme werden auf dem Schulgelände gedreht.                                                     von Charlotte und Mia (Kl. 5)

 

Musik gegen Klimawandel 

 

 

 

 

 

 

Nähe

Das Projekt "Nähen" wird von Frau Czarnuch, Frau Flaspöhler und Frau Korte geleitet. Im Projekt "Nähen" sind um die 22 Kinder, die unterschiedliche Sachen, wie z.B. eine Kulturtasche oder einen Rock nähen können. Zuhause sollten alle Teilnehmer des Projektes sich überlegen, was sie nähen wollen, und es vorbereiten, wie z.B. eine Vorlage aus dem Internet herauszusuchen und sie auszudrucken. Man sollte sich auch Gedanken darüber machen, wie das ,,Nähkunstwerk“ später aussehen soll. Schon am ersten Tag gehen die Kinder zur "Stoffwiese" und suchen sich den passenden Stoff für ihr „Kunstwerk“ aus. In den nächsten Tagen werden die Projektteilnehmer an ihren „Kunstwerken“ weiterarbeiten.
Die Meinung von einer Schülerin (Nike): „Ich habe das Projekt 'Nähen' gewählt, weil ich zuhause sehr gerne alleine nähe.“
von Mia (Kl. 5)

 

Poetry Slam 

Marco Jonas Jahn lehrte interessierte Schülerinnen und Schüler bereits zum zweiten Mal die Slam-Kunst im Kulturzentrum Hof Jünger. Im Jahr 2000 konnte er erste Erfolge in Wuppertal verzeichnen und hat sich mittlerweile erfolgreich in der Szene etabliert. Besonders reizvoll ist für ihn die direkte Rückmeldung auf seine Texte. Inspirationen zieht er häufig aus Alltagssituationen, die entweder schräg, positiv oder negativ sind. Er erklärte die vielen Formen und Freiheiten des kreativen Schreibprozesses, um zu verdeutlichen, was unsere Sprache alles möglich macht, und die Schülerinnen und Schüler hatten die Ehre, einen Einblick in eine seiner politisch kritischen und vor allem humorvollen Arbeiten zu bekommen. Abschließend hat jeder Teilnehmer des Workshops einen selbstständig verfassten Slamtext vorgetragen, der entweder eine kontroverse Botschaft implizierte oder schlichtweg der Unterhaltung diente.



TIPP: Am Mittwoch lädt das Kulturzentrum wieder zum 'Slamhellen' ein!

Rudern 

Das Projekt "Rudern auf dem Rhein-Herne-Kanal" fand unter der Leitung der Schülerinnen und Schüler Jakob, Hendrik und Lilian statt, die am Dienstag von Herrn Hoffmann und Herrn Lechtenberg unterstützt wurden.

Unter den Teilnehmern waren 15 Anfänger, die sich aus Neugierde und Interesse am Wassersport für das Projekt gemeldet hatten. Des Weiteren nahmen 3 fortgeschrittene Ruderer an diesem Projekt teil.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler am ersten Tag zahlreiche Einweisungen zur Ruder-Technik und aus Sicherheitsgründen erhalten hatten, konnten manche Teilnehmerinnen und Teilnehmer an diesem Tag auch schon aufs Wasser.

Den zweiten und dritten Tag verbrachten alle Schülerinnen und Schüler auf dem Wasser und  wurden sogar mit einer Ergo-Staffel bekannt gemacht.

Insgesamt begeisterte das Projekt viele Schülerinnen und Schüler für den Wassersport.

Segelfliegen 

Beim Projekt „Segelfliegen“ sind 11 flugbegeisterte Schüler. Das Projekt wird von Frau Vogler geleitet und findet am Flughafen Schwarze Heide statt.

Die Projektteilnehmer können dort den Alltag eines Segelfliegers erleben, die Theorie der Segelkunst verstehen (viel Physik) und natürlich Segelfliegen lernen. Jeder Projektteilnehmer darf mindestens 1-mal pro Tag fliegen.

Die Teilnehmer des Projektes „Segelfliegen“ haben das Projekt aus Interesse am Segelfliegen und wegen der Lust, was Neues zu erleben, gewählt.

Selbstverteidigung 

Steine bearbeiten 

"Steine bearbeiten" ist eines der kreativen Projekte, das von Frau Dohmen, Frau Bagh und Frau Satorius geleitet wird. Insgesamt sind es 12 Schüler.
Am ersten Tag dürfen die Schüler das Bearbeiten der Steine ausprobieren. Die Steine kann man in Tiere, Statuen und vieles mehr verwandeln. Die Steinwerkzeuge sind Sägen, Schleifpapier und Raspeln.
Eine Schülerin (Lea) fand das Projekt letztes Jahr interessant und wollte es wieder machen. Sie bearbeitet dieses Mal einen Kopf. Jeder Schüler kann seiner Fantasie freien Lauf lassen, und es werden viele unterschiedliche Skulpturen bearbeitet.
 

 

VGK Update 5.0 

Engagierte Schülerinnen und Schüler sorgten in den vergangenen Tagen dafür, dass die Modernisierung der Schule vorangetrieben wird, um eine zeitgerechtere Lernatmosphäre zu schaffen.

Generell wurde das Medienkonzept angepasst, indem die vorhandene Hardware überprüft wurde.

Völkerball & Co. 

Bei den diesjährigen Projekttagen gibt es ein vielfältiges Angebot an sportlichen Aktivitäten. Eines der Sportprojekte ist „Völkerball und Co“.
Unter der Leitung von zwei Schülerinnen und der Aufsicht von Herrn Hoffmann und Frau Küßner verbringen ungefähr 30 Schüler und Schülerinnen aus verschiedenen Altersklassen die drei Projekttage damit, verschiedene Sportspiele, wie zum Beispiel Völkerball, zu spielen.

Durch die Befragung von zwei Teilnehmerinnen des Projekts (Marina und Nena, 8c), konnten wir erfahren, dass dieses Sportprojekt sehr viel Spaß macht und sie es jederzeit ein weiteres Mal wählen würden.

Das Projekt „Völkerball und Co“ sorgt für Bewegung, Abwechslung und Freude, die man zusammen mit seinen Freunden erleben kann.

Volleyball

Die 37 Schülerinnen und Schüler, die sich für das Projekt "Volleyball" entschieden haben, wurden auf die Sporthalle und das Beachfeld aufgeteilt. Nun trainieren die Anfänger in der Sporthalle und die Fortgeschrittenen auf dem Beachfeld.

In der Halle wurden am ersten Tag gründlich Grundtechniken geübt. Währenddessen befinden sich die Fortgeschrittenen mitten im Spiel. Das heißt, dass am ersten Tag schon ordentlich Schweißperlen geflossen sind. Am zweiten Tag geht es etwas langsamer zu. Am Beachfeld angekommen, wird sich gedehnt und anschließend eingespielt. Als Letztes beachen sie noch ein bisschen. Währenddessen versuchen die Anfänger in der Halle, den Ball über das Netz zu spielen. Was für ein aufregender Tag!

Nun sind alle vorbereitet für das morgige Turnier. Doch so, wie sie jetzt spielen, wird es einen klaren Sieg geben.


"Es macht Spaß, dass wir draußen im Sand spielen. Bisher war das Wetter sogar gut! Außerdem gefällt es mir, dass ältere und jüngere Schüler zusammen spielen.“

"Es ist ein bisschen doof, dass es so früh anfängt, aber es macht Spaß, mit seinen Freunden zusammen draußen zu spielen.“ 

« Zurück